Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Starck, Johann Friedrich: Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen. Frankfurt/Leipzig, 1749.

Bild:
<< vorherige Seite

über die Auferstehung JEsu Christi.
er tröstet mich, sterb ich, so nimmt er
mich zu sich, wo er jetzt lebt, da komm
ich hin, weil ich ein Glied seines Lei-
bes bin, Amen.



Gesang.
Mel. JEsus meine Zuversicht, etc.

1.

JEsus lebt! des freu ich mich, er ist von dem
Tod erstanden, er hat aus dem Grabe sich
und von allen Todes-Banden, als ein starcker Held
befreyt, o der grossen Herrlichkeit!

2. JEsus lebt! er ist nicht todt, lasset seine
Feinde toben, er ist ausser Angst und Noth, las-
set uns den HErren loben, der da nach dem Kampff
und Krieg, hat erhalten Ruhm und Sieg.

3. JEsus lebt! denn er hat sich gar von vielen
lassen sehen, darum glaub ich festiglich, und darff
nicht im Zweiffel stehen: mir schadt nicht der
Apffel-Biß, denn mein JEsus lebt gewiß.

4. Schauet seiner Gottheit Pracht, denn er
nimmt sein Leben wieder, welches er aus freyer
Macht in den Tod geleget nieder; er starb zu der
Leidens-Zeit, und stund auf in Herrlichkeit.

5. Weil er unsern Geist belebt, muß er ja seyn
auferstanden, und wer ihm nicht widerstrebt, den

macht
Y y 4

uͤber die Auferſtehung JEſu Chriſti.
er troͤſtet mich, ſterb ich, ſo nimmt er
mich zu ſich, wo er jetzt lebt, da komm
ich hin, weil ich ein Glied ſeines Lei-
bes bin, Amen.



Geſang.
Mel. JEſus meine Zuverſicht, ꝛc.

1.

JEſus lebt! des freu ich mich, er iſt von dem
Tod erſtanden, er hat aus dem Grabe ſich
und von allen Todes-Banden, als ein ſtarcker Held
befreyt, o der groſſen Herrlichkeit!

2. JEſus lebt! er iſt nicht todt, laſſet ſeine
Feinde toben, er iſt auſſer Angſt und Noth, laſ-
ſet uns den HErren loben, der da nach dem Kampff
und Krieg, hat erhalten Ruhm und Sieg.

3. JEſus lebt! denn er hat ſich gar von vielen
laſſen ſehen, darum glaub ich feſtiglich, und darff
nicht im Zweiffel ſtehen: mir ſchadt nicht der
Apffel-Biß, denn mein JEſus lebt gewiß.

4. Schauet ſeiner Gottheit Pracht, denn er
nimmt ſein Leben wieder, welches er aus freyer
Macht in den Tod geleget nieder; er ſtarb zu der
Leidens-Zeit, und ſtund auf in Herrlichkeit.

5. Weil er unſern Geiſt belebt, muß er ja ſeyn
auferſtanden, und wer ihm nicht widerſtrebt, den

macht
Y y 4
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p>
              <pb facs="#f0741" n="711"/>
              <fw place="top" type="header">u&#x0364;ber die Aufer&#x017F;tehung JE&#x017F;u Chri&#x017F;ti.</fw><lb/> <hi rendition="#fr">er tro&#x0364;&#x017F;tet mich, &#x017F;terb ich, &#x017F;o nimmt er<lb/>
mich zu &#x017F;ich, wo er jetzt lebt, da komm<lb/>
ich hin, weil ich ein Glied &#x017F;eines Lei-<lb/>
bes bin, Amen.</hi> </p>
          </div><lb/>
          <milestone rendition="#hr" unit="section"/><lb/>
          <div n="3">
            <head><hi rendition="#b">Ge&#x017F;ang.</hi><lb/>
Mel. JE&#x017F;us meine Zuver&#x017F;icht, &#xA75B;c.</head><lb/>
            <p> <hi rendition="#c">1.</hi> </p><lb/>
            <p><hi rendition="#in">J</hi>E&#x017F;us lebt! des freu ich mich, er i&#x017F;t von dem<lb/>
Tod er&#x017F;tanden, er hat aus dem Grabe &#x017F;ich<lb/>
und von allen Todes-Banden, als ein &#x017F;tarcker Held<lb/>
befreyt, o der gro&#x017F;&#x017F;en Herrlichkeit!</p><lb/>
            <p>2. JE&#x017F;us lebt! er i&#x017F;t nicht todt, la&#x017F;&#x017F;et &#x017F;eine<lb/>
Feinde toben, er i&#x017F;t au&#x017F;&#x017F;er Ang&#x017F;t und Noth, la&#x017F;-<lb/>
&#x017F;et uns den HErren loben, der da nach dem Kampff<lb/>
und Krieg, hat erhalten Ruhm und Sieg.</p><lb/>
            <p>3. JE&#x017F;us lebt! denn er hat &#x017F;ich gar von vielen<lb/>
la&#x017F;&#x017F;en &#x017F;ehen, darum glaub ich fe&#x017F;tiglich, und darff<lb/>
nicht im Zweiffel &#x017F;tehen: mir &#x017F;chadt nicht der<lb/>
Apffel-Biß, denn mein JE&#x017F;us lebt gewiß.</p><lb/>
            <p>4. Schauet &#x017F;einer Gottheit Pracht, denn er<lb/>
nimmt &#x017F;ein Leben wieder, welches er aus freyer<lb/>
Macht in den Tod geleget nieder; er &#x017F;tarb zu der<lb/>
Leidens-Zeit, und &#x017F;tund auf in Herrlichkeit.</p><lb/>
            <p>5. Weil er un&#x017F;ern Gei&#x017F;t belebt, muß er ja &#x017F;eyn<lb/>
aufer&#x017F;tanden, und wer ihm nicht wider&#x017F;trebt, den<lb/>
<fw place="bottom" type="sig">Y y 4</fw><fw place="bottom" type="catch">macht</fw><lb/></p>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[711/0741] uͤber die Auferſtehung JEſu Chriſti. er troͤſtet mich, ſterb ich, ſo nimmt er mich zu ſich, wo er jetzt lebt, da komm ich hin, weil ich ein Glied ſeines Lei- bes bin, Amen. Geſang. Mel. JEſus meine Zuverſicht, ꝛc. 1. JEſus lebt! des freu ich mich, er iſt von dem Tod erſtanden, er hat aus dem Grabe ſich und von allen Todes-Banden, als ein ſtarcker Held befreyt, o der groſſen Herrlichkeit! 2. JEſus lebt! er iſt nicht todt, laſſet ſeine Feinde toben, er iſt auſſer Angſt und Noth, laſ- ſet uns den HErren loben, der da nach dem Kampff und Krieg, hat erhalten Ruhm und Sieg. 3. JEſus lebt! denn er hat ſich gar von vielen laſſen ſehen, darum glaub ich feſtiglich, und darff nicht im Zweiffel ſtehen: mir ſchadt nicht der Apffel-Biß, denn mein JEſus lebt gewiß. 4. Schauet ſeiner Gottheit Pracht, denn er nimmt ſein Leben wieder, welches er aus freyer Macht in den Tod geleget nieder; er ſtarb zu der Leidens-Zeit, und ſtund auf in Herrlichkeit. 5. Weil er unſern Geiſt belebt, muß er ja ſeyn auferſtanden, und wer ihm nicht widerſtrebt, den macht Y y 4

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Auflagennummer hier erschlossen und nicht gesiche… [mehr]

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Matthias Boenig, Benjamin Fiechter, Susanne Haaf, Li Xang: Bearbeitung und strukturelle Auszeichnung der durch die Grepect GmbH bereitgestellten Texttranskription. (2023-05-24T12:24:22Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
Britt-Marie Schuster, Alexander Geyken, Susanne Haaf, Christopher Georgi, Frauke Thielert, Linda Kirsten, t.evo: Die Evolution von komplexen Textmustern: Aufbau eines Korpus historischer Zeitungen zur Untersuchung der Mehrdimensionalität des Textmusterwandels

Weitere Informationen:

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/starck_handbuch_1749
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/starck_handbuch_1749/741
Zitationshilfe: Starck, Johann Friedrich: Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen. Frankfurt/Leipzig, 1749, S. 711. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/starck_handbuch_1749/741>, abgerufen am 21.05.2024.