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Zetkin, Clara: Zur Frage des Frauenwahlrechts. Bearbeitet nach dem Referat auf der Konferenz sozialistischer Frauen zu Mannheim. Dazu drei Anhänge: [...]. Berlin, 1907.

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Jn Freien Stunden

Unser Unternehmen, das wir hiermit von neuem den Arbeitern, ihren
Frauen und der Arbeiterjugend empfehlen, richtet sich
gegen die Schundliteratur

Jm Hause des aufgeklärten Proletariers, der vernünftigen Proletarierin, darf
kein Platz sein für das traurige Zeug jener Kolportageromane, die Geist und Gemüt
verderben, in durchaus verlogener Weise das Leben schildern und oft genug darauf
berechnet sind, den Geist des Volkes einzuschläfern, sein Klassenbewußtsein zu ersticken,
seine Kampfesfreude zu lähmen.

Arbeiter! Parteigenossen!

Jhr kämpft mit Recht gegen eure leibliche Verelendung und strebt nach Verbesserung
und Höherführung eures Daseins. Euer Recht, eure Pflicht ist es aber
auch, in bezug auf die geistige Nahrung gegen die Verderbnis des Geschmacks
Stellung zu nehmen und für eine gute und gesunde geistige Kost einzutreten.

Diese bietet euch und euren Angehörigen für billiges Geld unsere jetzt im
elften Jahrgange erscheinende
[Beginn Spaltensatz] Jn Freien Stunden === Jllustrierte ===
Roman-Bibliothek
[Ende Spaltensatz]

Jedes Heft ist 24 Seiten stark, gut illustriert und kostet 10 Pfg.
Wöchentlich ein Heft.

Dasselbe bringt stets außer dem Hauptroman noch eine zweite Erzählung
oder Novelle; außerdem ein kleines Feuilleton mit Novelletten, Skizzen,
Anekdoten, humoristischen, historischen und interessanten Notizen aller Art.

Arbeiter! Sorgt für die Verbreitung der Freien Stunden!

Jeder Kolporteur, jede Buchhandlung, jeder Zeitungsspediteur, jede Postanstalt
nehmen Bestellungen an, ebenso der Verlag
[Beginn Spaltensatz] Buchhandlung Vorwärts [Spaltenumbruch] Berlin SW. 68,
Lindenstr. 69.
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Frauen und der Arbeiterjugend empfehlen, richtet sich
gegen die Schundliteratur

Jm Hause des aufgeklärten Proletariers, der vernünftigen Proletarierin, darf
kein Platz sein für das traurige Zeug jener Kolportageromane, die Geist und Gemüt
verderben, in durchaus verlogener Weise das Leben schildern und oft genug darauf
berechnet sind, den Geist des Volkes einzuschläfern, sein Klassenbewußtsein zu ersticken,
seine Kampfesfreude zu lähmen.

Arbeiter! Parteigenossen!

Jhr kämpft mit Recht gegen eure leibliche Verelendung und strebt nach Verbesserung
und Höherführung eures Daseins. Euer Recht, eure Pflicht ist es aber
auch, in bezug auf die geistige Nahrung gegen die Verderbnis des Geschmacks
Stellung zu nehmen und für eine gute und gesunde geistige Kost einzutreten.

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oder Novelle; außerdem ein kleines Feuilleton mit Novelletten, Skizzen,
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Texte der ersten Frauenbewegung, betreut von Anna Pfundt und Thomas Gloning, JLU Gießen: Bereitstellung der Texttranskription. (2015-08-28T12:13:05Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
Anna Pfundt: Bearbeitung der digitalen Edition. (2015-08-28T12:13:05Z)

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Zitationshilfe: Zetkin, Clara: Zur Frage des Frauenwahlrechts. Bearbeitet nach dem Referat auf der Konferenz sozialistischer Frauen zu Mannheim. Dazu drei Anhänge: [...]. Berlin, 1907, S. 88. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/zetkin_frauenwahlrecht2_1907/98>, abgerufen am 25.10.2021.