Wanderley, Germano: Handbuch der Bauconstruktionslehre. 2. Aufl. Bd. 2. Die Constructionen in Stein. Leipzig, 1878.Zweites Kapitel. Die Gewölbe. Man bestimme im Grundrisse (Fig. 380 A und B) die Anzahl und [Abbildung]
Fig. 379. 140 Kasetten); und markire sodann im Aufrisse (Verticalprojection)Fig. 380 A den ersten, unmittelbar auf dem Kämpfergesimse befindlichen und durch die Gesimsausladung bedingten Sockel, um den Punkt t zu erhalten. Man verlängere nun y M und x M, welche eine auf- steigende Kasettenreihe einschließen, nach Außen und betrachte diese Linien als Tangenten an einem biliebig angenommenen Kreise wegd. Durch das Centrum a errichte man die Senkrechte I und II, in Zweites Kapitel. Die Gewölbe. Man beſtimme im Grundriſſe (Fig. 380 A und B) die Anzahl und [Abbildung]
Fig. 379. 140 Kaſetten); und markire ſodann im Aufriſſe (Verticalprojection)Fig. 380 A den erſten, unmittelbar auf dem Kämpfergeſimſe befindlichen und durch die Geſimsausladung bedingten Sockel, um den Punkt t zu erhalten. Man verlängere nun y M und x M, welche eine auf- ſteigende Kaſettenreihe einſchließen, nach Außen und betrachte dieſe Linien als Tangenten an einem biliebig angenommenen Kreiſe wegd. Durch das Centrum a errichte man die Senkrechte I und II, in <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div n="2"> <div n="3"> <div n="4"> <pb facs="#f0378" n="362"/> <fw place="top" type="header">Zweites Kapitel. Die Gewölbe.</fw><lb/> <p>Man beſtimme im Grundriſſe (Fig. 380 <hi rendition="#aq">A</hi> und <hi rendition="#aq">B</hi>) die Anzahl und<lb/> Breite der aufſteigenden Stege und Kaſettenreihen (an der Kuppel des<lb/> Pantheon ſind 28 aufſteigende und 5 horizontale Kaſetten, giebt<lb/><figure><head>Fig. 379.</head></figure><lb/> 140 Kaſetten); und markire ſodann im Aufriſſe (Verticalprojection)<lb/> Fig. 380 <hi rendition="#aq">A</hi> den erſten, unmittelbar auf dem Kämpfergeſimſe befindlichen<lb/> und durch die Geſimsausladung bedingten Sockel, um den Punkt <hi rendition="#aq">t</hi><lb/> zu erhalten. Man verlängere nun <hi rendition="#aq">y M</hi> und <hi rendition="#aq">x M</hi>, welche eine auf-<lb/> ſteigende Kaſettenreihe einſchließen, nach Außen und betrachte dieſe<lb/> Linien als Tangenten an einem biliebig angenommenen Kreiſe <hi rendition="#g"><hi rendition="#aq">wegd.</hi></hi></p><lb/> <p>Durch das Centrum <hi rendition="#aq">a</hi> errichte man die Senkrechte <hi rendition="#aq">I</hi> und <hi rendition="#aq">II</hi>, in<lb/> welcher die Centra ſämmtlicher Kreiſe liegen müſſen, die zur Einthei-<lb/> lung der Verticalprojection des Gewölbes nöthig ſind. Der erſte<lb/></p> </div> </div> </div> </div> </body> </text> </TEI> [362/0378]
Zweites Kapitel. Die Gewölbe.
Man beſtimme im Grundriſſe (Fig. 380 A und B) die Anzahl und
Breite der aufſteigenden Stege und Kaſettenreihen (an der Kuppel des
Pantheon ſind 28 aufſteigende und 5 horizontale Kaſetten, giebt
[Abbildung Fig. 379.]
140 Kaſetten); und markire ſodann im Aufriſſe (Verticalprojection)
Fig. 380 A den erſten, unmittelbar auf dem Kämpfergeſimſe befindlichen
und durch die Geſimsausladung bedingten Sockel, um den Punkt t
zu erhalten. Man verlängere nun y M und x M, welche eine auf-
ſteigende Kaſettenreihe einſchließen, nach Außen und betrachte dieſe
Linien als Tangenten an einem biliebig angenommenen Kreiſe wegd.
Durch das Centrum a errichte man die Senkrechte I und II, in
welcher die Centra ſämmtlicher Kreiſe liegen müſſen, die zur Einthei-
lung der Verticalprojection des Gewölbes nöthig ſind. Der erſte
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