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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 4. Aufl. Göttingen, 1791.

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Mem. de l'ac. de Berlin. 1756. tab. XII.

Im wärmern Nordostlichen America etc. Frißt man-
cherley. Vorzüglich gern Fische und Eyer. Wäscht alles,
was er habhaft werden kann, im Wasser. Bedient sich
der Vorderpfoten sehr geschickt zum Fassen etc. Wird
äußerst kirre. Aehnelt von manchen Seiten den Bären.



VII. FERAE.

Die größern reissenden Thiere, die andre
Säugethiere, und manche Gattungen derselben
selbst Menschen anfallen.

25. Vrsus. Dentes primores superiores 6,
intus excauati alterni, inferiores 6. late-
rales
2. longiores lobati; laniarii prima-
rii solitarii, exserti. (minimi plures inter
hos et primos molares
) lingua laeuis, cauda
abrupta
.

1. +. Arctos der Bär. (Fr. l'ours. Engl. the bear.)
V. fusco nigricans, collo breui. *

Schreber tab. CXXXIX. CXL.

In den großen Wäldern, und in den Alpgegenden
der nordlichen Erde, doch auch in Ost-Indien. In der
Jugend nährt er sich fast bloß von Gewächsen; nach
dem dritten Jahre aber mehr vom Fleisch; sein größter
Leckerbissen aber ist Honig. Zum Gefechte stellt er sich
auf die Hinterfüße, drückt und schlägt seinen Feind
mit den Vordertatzen, und bedient sich dabey des Ge-
bisses seltner als andere reissende Thiere. Er ist im

Mém. de l'ac. de Berlin. 1756. tab. XII.

Im wärmern Nordostlichen America ꝛc. Frißt man-
cherley. Vorzüglich gern Fische und Eyer. Wäscht alles,
was er habhaft werden kann, im Wasser. Bedient sich
der Vorderpfoten sehr geschickt zum Fassen ꝛc. Wird
äußerst kirre. Aehnelt von manchen Seiten den Bären.



VII. FERAE.

Die größern reissenden Thiere, die andre
Säugethiere, und manche Gattungen derselben
selbst Menschen anfallen.

25. Vrsus. Dentes primores superiores 6,
intus excauati alterni, inferiores 6. late-
rales
2. longiores lobati; laniarii prima-
rii solitarii, exserti. (minimi plures inter
hos et primos molares
) lingua laeuis, cauda
abrupta
.

1. †. Arctos der Bär. (Fr. l'ours. Engl. the bear.)
V. fusco nigricans, collo breui. *

Schreber tab. CXXXIX. CXL.

In den großen Wäldern, und in den Alpgegenden
der nordlichen Erde, doch auch in Ost-Indien. In der
Jugend nährt er sich fast bloß von Gewächsen; nach
dem dritten Jahre aber mehr vom Fleisch; sein größter
Leckerbissen aber ist Honig. Zum Gefechte stellt er sich
auf die Hinterfüße, drückt und schlägt seinen Feind
mit den Vordertatzen, und bedient sich dabey des Ge-
bisses seltner als andere reissende Thiere. Er ist im

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[87/0103] Mém. de l'ac. de Berlin. 1756. tab. XII. Im wärmern Nordostlichen America ꝛc. Frißt man- cherley. Vorzüglich gern Fische und Eyer. Wäscht alles, was er habhaft werden kann, im Wasser. Bedient sich der Vorderpfoten sehr geschickt zum Fassen ꝛc. Wird äußerst kirre. Aehnelt von manchen Seiten den Bären. VII. FERAE. Die größern reissenden Thiere, die andre Säugethiere, und manche Gattungen derselben selbst Menschen anfallen. 25. Vrsus. Dentes primores superiores 6, intus excauati alterni, inferiores 6. late- rales 2. longiores lobati; laniarii prima- rii solitarii, exserti. (minimi plures inter hos et primos molares) lingua laeuis, cauda abrupta. 1. †. Arctos der Bär. (Fr. l'ours. Engl. the bear.) V. fusco nigricans, collo breui. * Schreber tab. CXXXIX. CXL. In den großen Wäldern, und in den Alpgegenden der nordlichen Erde, doch auch in Ost-Indien. In der Jugend nährt er sich fast bloß von Gewächsen; nach dem dritten Jahre aber mehr vom Fleisch; sein größter Leckerbissen aber ist Honig. Zum Gefechte stellt er sich auf die Hinterfüße, drückt und schlägt seinen Feind mit den Vordertatzen, und bedient sich dabey des Ge- bisses seltner als andere reissende Thiere. Er ist im

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 4. Aufl. Göttingen, 1791, S. 87. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1791/103>, abgerufen am 22.07.2018.