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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805.

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§. 303.

Andere Muskeln, die wohl den meh-
resten Ordnungen der ganzen Classe ge-
mein sind, zeichnen sich aber doch bey
manchen Gattungen durch ausnehmende
Stärke zu besondern ihnen eigenthüm-
lichen Bewegungen aus; wie z. B. der
glutaeus medius beym Pferd*), der in
Verbindung mit einigen andern, zu-
mahl mit dem gemellus**), vorzüglich
das diesen Thieren eigene Hintenaus-
schlagen bewirkt; so die ungeheuer star-
ken flexores am Biberschwanz u. a.m.

B) VÖGEL.
§. 304.

Die Muskeln dieser Thierclasse zeich-
nen sich im Allgemeinen schon durch
die physiologische Eigenheiten aus, dass
ihre Reizbarkeit vergleichungsweise sehr

*) Stubbs, muscles tab. 2. q. Q. r. s. t. und
tab. 3. a. b. c. d.
**) Id. ibid. tab. 3. - 60 bis 64.
§. 303.

Andere Muskeln, die wohl den meh-
resten Ordnungen der ganzen Classe ge-
mein sind, zeichnen sich aber doch bey
manchen Gattungen durch ausnehmende
Stärke zu besondern ihnen eigenthüm-
lichen Bewegungen aus; wie z. B. der
glutaeus medius beym Pferd*), der in
Verbindung mit einigen andern, zu-
mahl mit dem gemellus**), vorzüglich
das diesen Thieren eigene Hintenaus-
schlagen bewirkt; so die ungeheuer star-
ken flexores am Biberschwanz u. a.m.

B) VÖGEL.
§. 304.

Die Muskeln dieser Thierclasse zeich-
nen sich im Allgemeinen schon durch
die physiologische Eigenheiten aus, dass
ihre Reizbarkeit vergleichungsweise sehr

*) Stubbs, muscles tab. 2. q. Q. r. s. t. und
tab. 3. a. b. c. d.
**) Id. ibid. tab. 3. – 60 bis 64.
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[419/0439] §. 303. Andere Muskeln, die wohl den meh- resten Ordnungen der ganzen Classe ge- mein sind, zeichnen sich aber doch bey manchen Gattungen durch ausnehmende Stärke zu besondern ihnen eigenthüm- lichen Bewegungen aus; wie z. B. der glutaeus medius beym Pferd *), der in Verbindung mit einigen andern, zu- mahl mit dem gemellus **), vorzüglich das diesen Thieren eigene Hintenaus- schlagen bewirkt; so die ungeheuer star- ken flexores am Biberschwanz u. a.m. B) VÖGEL. §. 304. Die Muskeln dieser Thierclasse zeich- nen sich im Allgemeinen schon durch die physiologische Eigenheiten aus, dass ihre Reizbarkeit vergleichungsweise sehr *) Stubbs, muscles tab. 2. q. Q. r. s. t. und tab. 3. a. b. c. d. **) Id. ibid. tab. 3. – 60 bis 64.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805, S. 419. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_anatomie2_1805/439>, abgerufen am 02.03.2021.