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Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807.

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Furche anlegenp), in zwey höckrige Flächen
getheilt, wovon die eine nach oben und vorn,
die andere aber nach hinten gekehrt ist.

Auf jener zeigt sich erstens nach hinten zu
eine bogenförmige Wölbung von dem darun-
ter liegenden canalis semicircularis superior.

Ferner in der Mitte etwas nach vorn eine
ganz schräge unter einem dünnen Knochenblätt-
chen hervorlaufende Oeffnung, nämlich die
apertura interna des Fallopischen Ganges.

Noch weiter nach vorn das Ende des
knöchernen Theils der Eustachischen Röhre (die
aus der Paukenhöhle nach der hintern Oeff-
nung der Nasenhöhle (choana) läuft, wo ihr
Schallstück an den innern processib. ptery-
goid
. des Keilbeins anliegt.)

Daneben etwas nach innen und unten der
Ausgang des obgedachten canalis caroticiq)

p) vieussens neurograph. vniuersal. tab. XVII. K.
p
. 93. der Ausg. v. 1684. haller icon. anat.
Fascic. I. tab. VI. N. N.
q) An der Stelle wo die harte Hirnhaut an diesen
Ausgang des canalis caroticus anschließt, findet
sich nicht selten ein kleiner flacher Knochen, den
Joh. Bapt. Cortese zuerst bemerkt und mit
Gesamsbeinchen verglichen hat, s. dessen miscell.
medica
. Messan. 1625. fol. p. 17. sq. auch meckel

Furche anlegenp), in zwey höckrige Flächen
getheilt, wovon die eine nach oben und vorn,
die andere aber nach hinten gekehrt ist.

Auf jener zeigt sich erstens nach hinten zu
eine bogenförmige Wölbung von dem darun-
ter liegenden canalis semicircularis superior.

Ferner in der Mitte etwas nach vorn eine
ganz schräge unter einem dünnen Knochenblätt-
chen hervorlaufende Oeffnung, nämlich die
apertura interna des Fallopischen Ganges.

Noch weiter nach vorn das Ende des
knöchernen Theils der Eustachischen Röhre (die
aus der Paukenhöhle nach der hintern Oeff-
nung der Nasenhöhle (choana) läuft, wo ihr
Schallstück an den innern processib. ptery-
goid
. des Keilbeins anliegt.)

Daneben etwas nach innen und unten der
Ausgang des obgedachten canalis caroticiq)

p) vieussens neurograph. vniuersal. tab. XVII. K.
p
. 93. der Ausg. v. 1684. haller icon. anat.
Fascic. I. tab. VI. N. N.
q) An der Stelle wo die harte Hirnhaut an diesen
Ausgang des canalis caroticus anschließt, findet
sich nicht selten ein kleiner flacher Knochen, den
Joh. Bapt. Cortese zuerst bemerkt und mit
Gesamsbeinchen verglichen hat, s. dessen miscell.
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. Messan. 1625. fol. p. 17. sq. auch meckel
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[141/0167] Furche anlegen p), in zwey höckrige Flächen getheilt, wovon die eine nach oben und vorn, die andere aber nach hinten gekehrt ist. Auf jener zeigt sich erstens nach hinten zu eine bogenförmige Wölbung von dem darun- ter liegenden canalis semicircularis superior. Ferner in der Mitte etwas nach vorn eine ganz schräge unter einem dünnen Knochenblätt- chen hervorlaufende Oeffnung, nämlich die apertura interna des Fallopischen Ganges. Noch weiter nach vorn das Ende des knöchernen Theils der Eustachischen Röhre (die aus der Paukenhöhle nach der hintern Oeff- nung der Nasenhöhle (choana) läuft, wo ihr Schallstück an den innern processib. ptery- goid. des Keilbeins anliegt.) Daneben etwas nach innen und unten der Ausgang des obgedachten canalis carotici q) p) vieussens neurograph. vniuersal. tab. XVII. K. p. 93. der Ausg. v. 1684. haller icon. anat. Fascic. I. tab. VI. N. N. q) An der Stelle wo die harte Hirnhaut an diesen Ausgang des canalis caroticus anschließt, findet sich nicht selten ein kleiner flacher Knochen, den Joh. Bapt. Cortese zuerst bemerkt und mit Gesamsbeinchen verglichen hat, s. dessen miscell. medica. Messan. 1625. fol. p. 17. sq. auch meckel

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807, S. 141. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_knochen_1807/167>, abgerufen am 21.04.2021.