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Kirchner, Timotheus: Dass die zwey vnd vierzig anhaltische Argument/ wider der Vbiquisten Trewme noch fest stehen. Heidelberg, 1584.

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angedichtet werde. Nu ist ja diß im Concordibuch augenscheinlich / vnd derhalben vnleugbar / das die generalis vbiquitas corporis Christi; Das Christus auch nach seiner Menscheit / vnd mit seinem Leibe allenthalben sey / wo Gott ist / in etlichen vnterschiedenen Ortern austrücklich im Concordibuch gesetzt / vnd bestettiget wird.

1.

Als nemlich / fol. 313. fac. b. So mus folgen / das Christus auch nach der dritten vbernatürlichen weise / sey / vnd sein müge allenthalben / wo Gott ist / vnd alles durch vnd durch voll Christus sey / auch nach der Menscheit.

2.

Et ibidem; Wo du kanst sagen / Hie ist Gott: da mustu auch sagen / So ist Christus der Mensch auch da: vnd wo du einen Ort zeigen würdest / da Gott were / vnd nicht der Mensch / so were die Person schon zertrennet.

3.

Item: Nein Gesell / wo du mir die Gottheit hinsetzest / da mustu mir die Menscheit mit hinsetzen / sie lassen sich nicht söndern.

4.

Item: fol. 301. fac. b. wird aus Luthers grossem bekentnis ein langer locus abgeschrieben / da vor diesen worten / (Meine gründe / darauff ich stehe in solchem stücke / seind diese) austrücklich diese proposition von Luther gesetzt wird / das er geschrieben / das der Leib Christi allenthalben sey. Solches erweiset er bald darauff mit folgenden vier gründen / die im Concordibuch erzelet / vnd in Luthers bekentnis austrücklich zur bestettigung generalis vbiquitatis gelegt verden.

5.

Item / fol. 302. Du must diß Wesen Christi / so er mit Gott eine Person ist / etc. so tieff / vnd nahe in alle Creaturn setzen / als Gott darinnen ist. Denn er ist eine vnzer-

angedichtet werde. Nu ist ja diß im Concordibuch augenscheinlich / vnd derhalben vnleugbar / das die generalis vbiquitas corporis Christi; Das Christus auch nach seiner Menscheit / vnd mit seinem Leibe allenthalben sey / wo Gott ist / in etlichen vnterschiedenen Ortern austrücklich im Concordibuch gesetzt / vnd bestettiget wird.

1.

Als nemlich / fol. 313. fac. b. So mus folgen / das Christus auch nach der dritten vbernatürlichen weise / sey / vnd sein müge allenthalben / wo Gott ist / vnd alles durch vnd durch voll Christus sey / auch nach der Menscheit.

2.

Et ibidem; Wo du kanst sagen / Hie ist Gott: da mustu auch sagen / So ist Christus der Mensch auch da: vnd wo du einen Ort zeigen würdest / da Gott were / vnd nicht der Mensch / so were die Person schon zertrennet.

3.

Item: Nein Gesell / wo du mir die Gottheit hinsetzest / da mustu mir die Menscheit mit hinsetzen / sie lassen sich nicht söndern.

4.

Item: fol. 301. fac. b. wird aus Luthers grossem bekentnis ein langer locus abgeschriebẽ / da vor diesen worten / (Meine gründe / darauff ich stehe in solchem stücke / seind diese) austrücklich diese proposition von Luther gesetzt wird / das er geschrieben / das der Leib Christi allenthalben sey. Solches erweiset er bald darauff mit folgenden vier gründen / die im Concordibuch erzelet / vnd in Luthers bekentnis austrücklich zur bestettigung generalis vbiquitatis gelegt verden.

5.

Item / fol. 302. Du must diß Wesen Christi / so er mit Gott eine Person ist / etc. so tieff / vnd nahe in alle Creaturn setzen / als Gott darinnen ist. Denn er ist eine vnzer-

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angedichtet werde. Nu ist ja diß im Concordibuch augenscheinlich /                      vnd derhalben vnleugbar / das die generalis vbiquitas corporis Christi; Das                      Christus auch nach seiner Menscheit / vnd mit seinem Leibe allenthalben sey / wo                      Gott ist / in etlichen vnterschiedenen Ortern austrücklich im Concordibuch                      gesetzt / vnd bestettiget wird.</p>
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[354/0358] angedichtet werde. Nu ist ja diß im Concordibuch augenscheinlich / vnd derhalben vnleugbar / das die generalis vbiquitas corporis Christi; Das Christus auch nach seiner Menscheit / vnd mit seinem Leibe allenthalben sey / wo Gott ist / in etlichen vnterschiedenen Ortern austrücklich im Concordibuch gesetzt / vnd bestettiget wird. Als nemlich / fol. 313. fac. b. So mus folgen / das Christus auch nach der dritten vbernatürlichen weise / sey / vnd sein müge allenthalben / wo Gott ist / vnd alles durch vnd durch voll Christus sey / auch nach der Menscheit. Et ibidem; Wo du kanst sagen / Hie ist Gott: da mustu auch sagen / So ist Christus der Mensch auch da: vnd wo du einen Ort zeigen würdest / da Gott were / vnd nicht der Mensch / so were die Person schon zertrennet. Item: Nein Gesell / wo du mir die Gottheit hinsetzest / da mustu mir die Menscheit mit hinsetzen / sie lassen sich nicht söndern. Item: fol. 301. fac. b. wird aus Luthers grossem bekentnis ein langer locus abgeschriebẽ / da vor diesen worten / (Meine gründe / darauff ich stehe in solchem stücke / seind diese) austrücklich diese proposition von Luther gesetzt wird / das er geschrieben / das der Leib Christi allenthalben sey. Solches erweiset er bald darauff mit folgenden vier gründen / die im Concordibuch erzelet / vnd in Luthers bekentnis austrücklich zur bestettigung generalis vbiquitatis gelegt verden. Item / fol. 302. Du must diß Wesen Christi / so er mit Gott eine Person ist / etc. so tieff / vnd nahe in alle Creaturn setzen / als Gott darinnen ist. Denn er ist eine vnzer-

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Zitationshilfe: Kirchner, Timotheus: Dass die zwey vnd vierzig anhaltische Argument/ wider der Vbiquisten Trewme noch fest stehen. Heidelberg, 1584, S. 354. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/kirchner_argument_1584/358>, abgerufen am 14.04.2024.