Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Laube, Heinrich: Die Bernsteinhexe. Leipzig, 1846.

Bild:
<< vorherige Seite
Vierter Akt.

Ebenda. Gerichtstisch wie vorher.
Erste Scene.
Wittich (von hinten eintretend). -- Wulf (ihm folgend).

Wittich.
Du hast's genau verstanden?
Wulf.
Ganz deutlich, gestrenger Herr, obwohl sie dabei
schluchzte und heulte, und der Alte schalt und tobte --
Wittich.
Die Geschichte ist erlogen!
Wulf.
Soll mich Gott strafen, gestrenger Herr --
Wittich.
Du weißt den Teufel, Basta! -- Was hast Du mit
dem Schlingel Birkhahn angefangen?
Wulf (sich krauend).
Nichts, gestrenger Herr!
Vierter Akt.

Ebenda. Gerichtstiſch wie vorher.
Erſte Scene.
Wittich (von hinten eintretend). — Wulf (ihm folgend).

Wittich.
Du haſt’s genau verſtanden?
Wulf.
Ganz deutlich, geſtrenger Herr, obwohl ſie dabei
ſchluchzte und heulte, und der Alte ſchalt und tobte —
Wittich.
Die Geſchichte iſt erlogen!
Wulf.
Soll mich Gott ſtrafen, geſtrenger Herr —
Wittich.
Du weißt den Teufel, Baſta! — Was haſt Du mit
dem Schlingel Birkhahn angefangen?
Wulf (ſich krauend).
Nichts, geſtrenger Herr!
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <pb facs="#f0178" n="[172]"/>
        <div n="2">
          <head> <hi rendition="#b"><hi rendition="#g">Vierter Akt</hi>.</hi> </head><lb/>
          <milestone rendition="#hr" unit="section"/>
          <stage>Ebenda. Gerichtsti&#x017F;ch wie vorher.</stage><lb/>
          <div n="3">
            <head><hi rendition="#g">Er&#x017F;te Scene</hi>.</head><lb/>
            <stage><hi rendition="#g">Wittich</hi> (von hinten eintretend). &#x2014; <hi rendition="#g">Wulf</hi> (ihm folgend).</stage><lb/>
            <milestone rendition="#hr" unit="section"/>
            <sp who="#WIT">
              <speaker> <hi rendition="#b">Wittich.</hi> </speaker><lb/>
              <p>Du ha&#x017F;t&#x2019;s genau ver&#x017F;tanden?</p>
            </sp><lb/>
            <sp who="#WUL">
              <speaker> <hi rendition="#b">Wulf.</hi> </speaker><lb/>
              <p>Ganz deutlich, ge&#x017F;trenger Herr, obwohl &#x017F;ie dabei<lb/>
&#x017F;chluchzte und heulte, und der Alte &#x017F;chalt und tobte &#x2014;</p>
            </sp><lb/>
            <sp who="#WIT">
              <speaker> <hi rendition="#b">Wittich.</hi> </speaker><lb/>
              <p>Die Ge&#x017F;chichte i&#x017F;t erlogen!</p>
            </sp><lb/>
            <sp who="#WUL">
              <speaker> <hi rendition="#b">Wulf.</hi> </speaker><lb/>
              <p>Soll mich Gott &#x017F;trafen, ge&#x017F;trenger Herr &#x2014;</p>
            </sp><lb/>
            <sp who="#WIT">
              <speaker> <hi rendition="#b">Wittich.</hi> </speaker><lb/>
              <p>Du weißt den Teufel, Ba&#x017F;ta! &#x2014; Was ha&#x017F;t Du mit<lb/>
dem Schlingel Birkhahn angefangen?</p>
            </sp><lb/>
            <sp who="#WUL">
              <speaker> <hi rendition="#b">Wulf</hi> </speaker>
              <stage>(&#x017F;ich krauend).</stage><lb/>
              <p>Nichts, ge&#x017F;trenger Herr!</p>
            </sp><lb/>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[[172]/0178] Vierter Akt. Ebenda. Gerichtstiſch wie vorher. Erſte Scene. Wittich (von hinten eintretend). — Wulf (ihm folgend). Wittich. Du haſt’s genau verſtanden? Wulf. Ganz deutlich, geſtrenger Herr, obwohl ſie dabei ſchluchzte und heulte, und der Alte ſchalt und tobte — Wittich. Die Geſchichte iſt erlogen! Wulf. Soll mich Gott ſtrafen, geſtrenger Herr — Wittich. Du weißt den Teufel, Baſta! — Was haſt Du mit dem Schlingel Birkhahn angefangen? Wulf (ſich krauend). Nichts, geſtrenger Herr!

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/laube_bernsteinhexe_1846
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/laube_bernsteinhexe_1846/178
Zitationshilfe: Laube, Heinrich: Die Bernsteinhexe. Leipzig, 1846, S. [172]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/laube_bernsteinhexe_1846/178>, abgerufen am 17.06.2024.