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Nyland, Petrus: Desz Schauplatzes Irdischer Geschöpffe. Bd. 4. Osnabrück, 1687.

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ihr Kopff ist dicke/ eckig/ groß/ beinicht/ auch hin und wieder eingekerbet/ die Floßfedern roth.

Die Gestalt von vornen/ hat der günstige Leser auß der Figur wahrzunehmen.

Von dem See-München/ und Meer-Schwalben.

Der See-Münch hat seinen Nahmen von der Beschaffenheit und Gestalt des Kopffes welcher einen Münchs-Kopff nicht uneben vorbildet. Die Länge seines Leibes (wie Clusius berichtet) ist ohngefehr drey Fußlang/ und hält einen Fuß oder zwölff Daumen in die Dicke;

[Abbildung]

Es ist aber sein Leib länglicht: Etliche sagen daß er aschfarb und dunckel / gleichwohl etwas weisses/ bevorab auff den Rücken hervorschimmere.

Andere melden daß einige silber-Farbe gefunden werden. Er ist mit einer glatten Haut bedecket; Die Augen sind groß/ auß deren Untertheil ein Häutlein wächset / welches sich überwerts beweget/ und als eine Wolcke einige Dunckelheit vorstellet.

Sein Maul/ wann es auffgesperret/ ist nicht gar groß/ und länglich rund: Der Kopff gehet von oben zwerch unterwerts stumpff herab/ biß an den Anfang des Mauls: In welchen vier Zähne befindlich/ deren zween in dem Obern/ und zween in

ihr Kopff ist dicke/ eckig/ groß/ beinicht/ auch hin und wieder eingekerbet/ die Floßfedern roth.

Die Gestalt von vornen/ hat der günstige Leser auß der Figur wahrzunehmen.

Von dem See-München/ und Meer-Schwalben.

Der See-Münch hat seinen Nahmen von der Beschaffenheit und Gestalt des Kopffes welcher einen Münchs-Kopff nicht uneben vorbildet. Die Länge seines Leibes (wie Clusius berichtet) ist ohngefehr drey Fußlang/ und hält einen Fuß oder zwölff Daumen in die Dicke;

[Abbildung]

Es ist aber sein Leib länglicht: Etliche sagen daß er aschfarb und dunckel / gleichwohl etwas weisses/ bevorab auff den Rücken hervorschimmere.

Andere melden daß einige silber-Farbe gefunden werden. Er ist mit einer glatten Haut bedecket; Die Augen sind groß/ auß deren Untertheil ein Häutlein wächset / welches sich überwerts beweget/ und als eine Wolcke einige Dunckelheit vorstellet.

Sein Maul/ wann es auffgesperret/ ist nicht gar groß/ und länglich rund: Der Kopff gehet von oben zwerch unterwerts stumpff herab/ biß an den Anfang des Mauls: In welchen vier Zähne befindlich/ deren zween in dem Obern/ und zween in

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[246/0014] ihr Kopff ist dicke/ eckig/ groß/ beinicht/ auch hin und wieder eingekerbet/ die Floßfedern roth. Die Gestalt von vornen/ hat der günstige Leser auß der Figur wahrzunehmen. Von dem See-München/ und Meer-Schwalben. Der See-Münch hat seinen Nahmen von der Beschaffenheit und Gestalt des Kopffes welcher einen Münchs-Kopff nicht uneben vorbildet. Die Länge seines Leibes (wie Clusius berichtet) ist ohngefehr drey Fußlang/ und hält einen Fuß oder zwölff Daumen in die Dicke; [Abbildung] Es ist aber sein Leib länglicht: Etliche sagen daß er aschfarb und dunckel / gleichwohl etwas weisses/ bevorab auff den Rücken hervorschimmere. Andere melden daß einige silber-Farbe gefunden werden. Er ist mit einer glatten Haut bedecket; Die Augen sind groß/ auß deren Untertheil ein Häutlein wächset / welches sich überwerts beweget/ und als eine Wolcke einige Dunckelheit vorstellet. Sein Maul/ wann es auffgesperret/ ist nicht gar groß/ und länglich rund: Der Kopff gehet von oben zwerch unterwerts stumpff herab/ biß an den Anfang des Mauls: In welchen vier Zähne befindlich/ deren zween in dem Obern/ und zween in

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Zitationshilfe: Nyland, Petrus: Desz Schauplatzes Irdischer Geschöpffe. Bd. 4. Osnabrück, 1687, S. 246. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nylandt_schauplatz04_1678/14>, abgerufen am 15.04.2024.