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Nyland, Petrus: Desz Schauplatzes Irdischer Geschöpffe. Bd. 4. Osnabrück, 1687.

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denn sie allzuweichlich/ womit sich dann die gemeinen Leute behelffen müssen.

Von Schollen und Butten.

DIe Schollen werden zu Latein Passeres auch wol Pectines genandt/ weil deren Gräden recht und eben weit voneinander stehen und gleichsam einen Kamm vorstellen. In Franckreich sind deren 2. Geschlechte/ eines nennen sie gemeinlich Plya, so in der grösse dem andern fürgehet/ das andre Kariet, oder wegen der viereckigten Formung Quarelet, hat rothte und gelblichte Flecken über den gantzen Leib. Von den Butten oder Tornbutten werden sie darinn unterschieden

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/ massen so man diese legt/ daß die Augen über sich und der Kinn unterwerts streckt/ wird er das Obertheil nach der rechten Seiten halten: so man aber die Scholl auff eben solche weise legt/ wird sie das Obertheil nach der lincken Seitekehren. Die Schollen leben in der See und gehen auch nach süssen Wassern / dennoch werden sie überflüssig in der See gefangen. Ohnweit Liefland sind sie sehr fett/ und so sie im Winde getrucknet oder gedörret/ werden sie ins Land und an viele entlegene Örter/ wie bekannt/ verführet. Muezethius zählt sie unter die Klippfische. Ovidius schreibt/ sie seyn an den Örtern

denn sie allzuweichlich/ womit sich dann die gemeinen Leute behelffen müssen.

Von Schollen und Butten.

DIe Schollen werden zu Latein Passeres auch wol Pectines genandt/ weil deren Gräden recht uñ eben weit voneinander stehen und gleichsam einen Kam̃ vorstellen. In Franckreich sind deren 2. Geschlechte/ eines nennen sie gemeinlich Plya, so in der grösse dem andern fürgehet/ das andre Kariet, oder wegen der viereckigten Formung Quarelet, hat rothte und gelblichte Flecken über den gantzen Leib. Von den Butten oder Tornbutten werden sie darinn unterschieden

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/ massen so man diese legt/ daß die Augen über sich und der Kinn unterwerts streckt/ wird er das Obertheil nach der rechten Seiten halten: so man aber die Scholl auff eben solche weise legt/ wird sie das Obertheil nach der lincken Seitëkehren. Die Schollen leben in der See und gehen auch nach süssen Wassern / dennoch werden sie überflüssig in der See gefangen. Ohnweit Liefland sind sie sehr fett/ und so sie im Winde getrucknet oder gedörret/ werden sie ins Land und an viele entlegene Örter/ wie bekañt/ verführet. Muezethius zählt sie unter die Klippfische. Ovidius schreibt/ sie seyn an den Örtern

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[278/0046] denn sie allzuweichlich/ womit sich dann die gemeinen Leute behelffen müssen. Von Schollen und Butten. DIe Schollen werden zu Latein Passeres auch wol Pectines genandt/ weil deren Gräden recht uñ eben weit voneinander stehen und gleichsam einen Kam̃ vorstellen. In Franckreich sind deren 2. Geschlechte/ eines nennen sie gemeinlich Plya, so in der grösse dem andern fürgehet/ das andre Kariet, oder wegen der viereckigten Formung Quarelet, hat rothte und gelblichte Flecken über den gantzen Leib. Von den Butten oder Tornbutten werden sie darinn unterschieden [Abbildung] / massen so man diese legt/ daß die Augen über sich und der Kinn unterwerts streckt/ wird er das Obertheil nach der rechten Seiten halten: so man aber die Scholl auff eben solche weise legt/ wird sie das Obertheil nach der lincken Seitëkehren. Die Schollen leben in der See und gehen auch nach süssen Wassern / dennoch werden sie überflüssig in der See gefangen. Ohnweit Liefland sind sie sehr fett/ und so sie im Winde getrucknet oder gedörret/ werden sie ins Land und an viele entlegene Örter/ wie bekañt/ verführet. Muezethius zählt sie unter die Klippfische. Ovidius schreibt/ sie seyn an den Örtern

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Zitationshilfe: Nyland, Petrus: Desz Schauplatzes Irdischer Geschöpffe. Bd. 4. Osnabrück, 1687, S. 278. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nylandt_schauplatz04_1678/46>, abgerufen am 02.03.2024.